Inhalt:

„Das ist ja nur ein Gespräch.” Mit dieser Skepsis ist Lisa Knecht­le in mein Gesprächs­hyp­no­se Trai­ning gekom­men. Lisa ist Phy­sio­the­ra­peu­tin mit 20 Jahren Erfah­rung am Körper ihrer Patient:innen – und kam irgend­wann an einen Punkt mit der Erkennt­nis: Der Mensch ist nicht nur Körper.

In diesem Beitrag erzähle ich ihre Geschich­te – von der ersten Skepsis bis zu einer Praxis, die sie heute deut­lich weniger Energie kostet.

Der Mensch ist nicht nur Körper

Zwanzig Jahre lang hat Lisa mit ihren Patient:innen am Körper gear­bei­tet. Irgend­wann wuchs in ihr die Erkennt­nis, dass kör­per­li­che Beschwer­den oft mehr sind als ein rein kör­per­li­ches Thema. Sie hat die klas­si­sche Hyp­no­se­aus­bil­dung gemacht und lange in ihrer Praxis damit gear­bei­tet. Doch auch dort stieß sie an eine Grenze, die sie so beschreibt:

„Wenn sich jemand wirk­lich drauf ein­lässt, kann man extrem viel bewegen. Aber es gibt Leute, die mit unbe­wuss­ten Wider­stän­den kommen – und da habe ich gemerkt, da stoße ich an eine Grenze.”

Diese Grenze kostete sie als The­ra­peu­tin viel Energie. Und für die Klient:innen war sie genauso frus­trie­rend. Diese Ver­schie­bung höre ich oft – gerade von erfah­re­nen Praktiker:innen, die schon viel aus­pro­biert haben.

Der Satz, der den Aus­schlag gab

Was Lisa schließ­lich über­zeugt hat, ins Trai­ning zu kommen, war ein ein­zi­ger Gedanke, der sie nicht losließ:

„Wie willst du ein Problem lösen, von welchem du gar nicht weißt, was es eigent­lich ist?”

Weil der Klient der Experte ist – für sein eigenes Erleben, für das, was unter dem Symptom liegt. Genau hier setzt die Gesprächs­hyp­no­se an, wie ich sie ver­ste­he: nicht im Ver­mu­ten und Hin­füh­ren, sondern im echten Zuhören auf Augen­hö­he.

Skepsis und ein Feu­er­werk

Trotz­dem war Lisa skep­tisch, als sie ins Trai­ning kam:

„Ich war noch nicht so sicher, ob das wirk­lich so greift, wie es ange­prie­sen wird.”

Bis sie es selbst erlebte. Eine Demo-Sitzung, ein paar Fragen – und etwas geschah, das sie nicht erwar­tet hatte:

„Das war für mich wie ein Feu­er­werk. Da kam etwas hoch, dessen ich mir gar nicht bewusst war, dass es in mir steckt.”

Was ein Klient im Vor­ge­spräch sagte

Wenige Tage später hatte Lisa einen Kli­en­ten bei sich, der schon in diver­sen The­ra­pien und Hyp­no­sen war. Wichtig: Was hier beschrie­ben wird, ist Lisas Bericht über die Erfah­rung ihres Kli­en­ten – keine Heil­ver­spre­chen, sondern eine sub­jek­tiv geschil­der­te Erfah­rung.

Schon im Vor­ge­spräch habe er zu ihr gesagt:

„Wow, solche Fragen hat mir noch nie jemand gestellt.”

Die Tränen seien dabei bereits nach wenigen Sätzen geflos­sen.

Eine bis zwei Stunden weniger pro Sitzung

Die viel­leicht kon­kre­tes­te Ver­än­de­rung betrifft Lisas Arbeits­all­tag. Wo sie sich früher auf­wen­dig auf jede Sitzung vor­be­rei­te­te, beschreibt sie ihre Praxis heute so:

„Statt ein bis zwei Stunden Vor­be­rei­tung – so eine Ent­span­nung. Der Unter­schied in der Ener­gie­bi­lanz ist enorm. Und die Resul­ta­te gleich, wenn nicht besser.”

Ein bis zwei Stunden weniger Vor­be­rei­tung pro Sitzung, bei glei­chen oder bes­se­ren Ergeb­nis­sen. Für eine The­ra­peu­tin, die ihre Arbeit liebt und trotz­dem merkt, wie viel Lebens­en­er­gie sie kostet, ist das ein spür­ba­rer Unter­schied.

Ein uner­war­te­tes Neben­pro­dukt

Eine Geschich­te erzählt Lisa, die sie selbst bis heute nicht erklä­ren kann. Eine Woche nach dem Trai­ning fuhr sie eine Seil­bahn – die­sel­be, vor der sie jah­re­lang Höhen­angst hatte:

„Plötz­lich: es fühlt sich total ent­spannt an. Wir haben gar nicht über Höhen­angst gespro­chen. Über­haupt nicht.”

Lisa beschreibt das selbst als „Neben­pro­dukt” und als etwas, das sie sich nicht erklä­ren kann. Auch das ist ihre per­sön­li­che Erfah­rung, kein Ver­spre­chen.

Wenn du dich in Lisas Geschich­te wie­der­fin­dest – wenn du deine Arbeit liebst und trotz­dem merkst, wie viel Lebens­en­er­gie sie dich kostet – dann ist ihre Reise viel­leicht ein Spiegel.

Das nächste live online Gesprächs­hyp­no­se Trai­ning startet am 5. Juni. Alle Infos und den Link zur Anmel­dung findest du unter barbarabryce.com/gespraechshypnose-training.

Du möch­test dir das erst mal anschau­en? Dann wirf gerne einen Blick auf die kos­ten­lo­se Demo Session.

Herz­li­chen Dank, liebe Lisa, für dein wert­vol­les und wert­schät­zen­des Feed­back. Lisa und ihre Praxis findest du auf fokusziit.ch oder auf Insta­gram unter @fokusziit.

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