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Nach anschau­en der kos­ten­lo­sen Demo Session bekomme ich oft die­sel­be Frage gestellt: Geht das auch mit ganz nor­ma­len Men­schen? Mit Kli­en­ten, die keine The­ra­pie­aus­bil­dung haben, nicht beson­ders reflek­tiert sind, viel­leicht gar nicht so viel reden? Ich ver­ste­he, woher diese Frage kommt – und ich möchte sie hier in Ruhe beant­wor­ten.

Die Annahme hinter der Frage

In meiner kos­ten­lo­sen Demo Session war der Klient selbst Hyp­no­se­the­ra­peut. Er konnte sehr klar benen­nen, was gerade in ihm vorging, welche Gedan­ken sich beweg­ten, woran ihn etwas erin­ner­te. Er hatte Refe­renz­punk­te aus seiner eigenen Aus­bil­dung und seiner Praxis. Wer das beob­ach­tet, schliesst daraus schnell: Diese Methode braucht offen­bar genau so einen Men­schen. Jemand, der geübt ist im Hin­spü­ren, der Worte für seine inneren Vor­gän­ge findet.

Das ist eine nach­voll­zieh­ba­re Annahme. Sie stimmt nur nicht.

Warum Gesprächs­hyp­no­se unab­hän­gig vom Kli­en­ten wirkt

Gesprächs­hyp­no­se ist ein Gespräch auf Augen­hö­he. Niemand muss die Augen schlies­sen. Niemand bekommt gesagt, was er zu tun oder zu lassen hat. Niemand muss sich ent­span­nen können, visua­li­sie­ren oder Vor­wis­sen mit­brin­gen. Und genau weil die Methode so wenig vom Kli­en­ten ver­langt, spielt es keine Rolle, wie beredt, wie gebil­det oder wie the­ra­pie­er­fah­ren jemand ist.

Es ist eine sehr wert­schät­zen­de, wenig inva­si­ve Vor­ge­hens­wei­se. Der Klient darf einfach er selbst sein. Ob er viel redet oder fast gar nicht, ob er schon zehn The­ra­pien hinter sich hat oder noch nie in seinem Leben bei einem Coa­ching war – die Gesprächs­hyp­no­se passt sich dem Men­schen an, der gerade vor mir sitzt.

Wir alle haben Gedan­ken – bewusst und unbe­wusst

Der Grund dafür ist einfach: Wir alle haben Gedan­ken. Bewuss­te und unbe­wuss­te. Wir alle haben Erin­ne­run­gen, Emo­tio­nen, Sätze, die wir uns immer wieder selbst sagen. Gedan­ken, die unsere Rea­li­tät stärker prägen, als uns oft klar ist. Genau das macht sich Gesprächs­hyp­no­se zunutze.

Dabei geht es um eine Art Neu­ord­nung der Gedan­ken, die im Kli­en­ten selbst geschieht. Ich stelle Fragen, ich höre zu, ich nehme sehr genau wahr. Für viele Kli­en­ten fühlt sich das her­aus­for­dernd an – im besten Sinne. Sie machen sich Gedan­ken zu Dingen, über die sie so noch nie nach­ge­dacht haben. Was meine Teil­neh­men­den von ihren Kli­en­ten dabei immer wieder hören, sind Sätze wie:

„So gute Fragen hat mir noch nie jemand gestellt.”

Oder: „Das hat sich jetzt ganz anders ange­fühlt als bisher.” Mal ent­steht dabei viel Stille und Raum zum Nach­den­ken. Mal kommen Bilder, Erin­ne­run­gen, Emo­tio­nen. Das ist bei jedem Men­schen anders – und völlig unab­hän­gig vom Bil­dungs­stand oder Beruf.

Die einzige Vor­aus­set­zung, die wirk­lich zählt

Es gibt eine Bedin­gung, und die hat nichts mit Rede­ge­wandt­heit zu tun. Es ist der Wille, wirk­lich etwas ver­än­dern zu wollen. Das Aner­ken­nen, dass etwas nicht mehr stimmt, dass es so nicht wei­ter­ge­hen kann – und der ehr­li­che Wunsch, das anzu­ge­hen. Diese Bereit­schaft ist ohnehin die Grund­vor­aus­set­zung für jede Form von Beglei­tung. Es braucht einen Auftrag. Ist der da, spielt es keine Rolle mehr, wie viel Vor­wis­sen jemand mit­bringt.

Was das für dich als Beglei­te­rin bedeu­tet

Für dich als The­ra­peu­tin, Hyp­no­ti­seu­rin oder Coach ist das eine grosse Ent­las­tung. Weil Gesprächs­hyp­no­se ein so wert- und wis­sens­frei­es Gefäss ist, hat alles Platz. Du musst dich nicht vor­be­rei­ten. Du musst dir vorher nicht den Kopf zer­bre­chen, welche Technik die rich­ti­ge sein könnte. Und du musst auch keine Angst mehr haben – weder vor dem extrem bered­ten noch vor dem sehr stillen Kli­en­ten. Beides passt. Beides funk­tio­niert.

Es geht darum, anders zuzu­hö­ren, anders wahr­zu­neh­men und dieses Gespräch auf Augen­hö­he zu führen, das eine tiefe, selbst­wirk­sa­me Ver­än­de­rung im Kli­en­ten ermög­li­chen kann. Das ist für mich das Fas­zi­nie­ren­de an dieser Methode.

Mein Gesprächs­hyp­no­se Trai­ning findet vom 5. bis 7. Juni live online statt – inklu­si­ve Lern­platt­form mit 60 Demo Ses­si­ons zu den unter­schied­lichs­ten Pro­ble­men und einer wert­schät­zen­den Com­mu­ni­ty. Alle Infos und die Anmel­dung findest du unter barbarabryce.com/gespraechshypnose-training.

Du möch­test dir das erst mal anschau­en? Dann wirf gerne einen Blick auf die kos­ten­lo­se Demo Session.

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