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„Ach, jetzt noch mal ein Kurs?” Mit genau diesem Gedanken ist Sonja Eggler in mein Gesprächshypnose Training gekommen. Sie ist Reiki Master, Craniosakral- und Hypnosetherapeutin und hat sich in der Schweiz, in Deutschland und in Spanien ausbilden lassen. Eine erfahrene Praktikerin. Und doch trug sie ein Gefühl in sich, das viele kennen, die schon viel investiert haben: dass sie trotz allem nie wirklich angekommen ist.
In diesem Beitrag erzähle ich ihre Geschichte – ein Jahr nach unserem ersten gemeinsamen Training.
Müde von immer weiter und weiter
Sonja hatte zum Zeitpunkt unserer ersten Begegnung bereits zahlreiche Ausbildungen hinter sich. Eine klassische Hypnoseausbildung gehörte dazu. Trotzdem war da dieses leise, hartnäckige Gefühl, das sie selbst so beschreibt:
„Es war nie irgendwie ein Ankommen. Es war immer weiter und weiter und weiter. Und ich war auch ein bisschen müde von diesem weiter und weiter. Irgendwie das Gefühl, ich bin einfach nicht gut genug. Es muss immer noch ein Kurs sein und noch ein Kurs.”
Diese Methodenmüdigkeit höre ich von vielen erfahrenen Praktiker:innen. Sie haben sich weitergebildet, Zertifikate gesammelt, Techniken gelernt – und spüren trotzdem, dass ihnen etwas fehlt. Genau an diesem Punkt stand Sonja. Sie hat zunächst gebremst. Doch das Thema hat sie nicht losgelassen.
Der Moment, der alles veränderte
Was Sonja über die Gesprächshypnose stolpern ließ, waren ein paar bestimmte Worte: Augenhöhe. Organisch. Begriffe, die sie nicht richtig greifen konnte – und die sie genau deshalb neugierig gemacht haben. Schließlich hat sie sich angemeldet.
Schon nach dem ersten Tag im Training hat sich für sie etwas verschoben:
„Ich habe einfach gespürt, ich bin endlich da, wo ich die ganze Zeit hin wollte, angekommen. Und es war so befreiend, irgendwie und auch so einfach.”
Was mich an Sonjas Erzählung besonders berührt: Sie spricht von Fassungslosigkeit. Davon, dem fast nicht getraut zu haben, dass etwas so einfach sein darf, nachdem sie sich vorher so viel Kopf gemacht hatte.
Eine Praxis ohne Skripts und Ordner
Im Laufe des Jahres hat Sonja ihre Praxis Stück für Stück verändert. Ende 2025 war es so weit:
„Ich habe übrigens meine ganzen Skripts aussortiert. Ich habe keine Ordner mehr.”
Wo sie früher mit sortierten Mappen und dem richtigen Skript zu jedem Termin ging, geht sie heute einfach hin. Maximal überlegt sie sich, wo sie parkt. Sie arbeitet inzwischen sogar online – etwas, das ihr mit der klassischen Hypnose nie möglich schien. Und die Freude an der Arbeit ist zurückgekehrt: die Freude, sich wieder auf den Klienten zu freuen, statt vorher schon zu denken „hoffentlich geht das gut”.
Ein Aha-Moment im Training ist ihr besonders geblieben – das Beobachten einer Demo:
„Die Person ist einfach von sich aus in Hypnose gegangen. Die Augen waren offen, sie hat geredet, und du hast gespürt: das ist ganz woanders. Und ich konnte da zugucken, dabei sein, warten, schauen, was passiert.”
Was eine Klientin nach vier Wochen berichtete
Sonja erzählt im Interview von einer Klientin, deren Rückmeldung erst nach rund vier Wochen kam. Wichtig: Was hier beschrieben wird, ist Sonjas Bericht über die Erfahrung ihrer Klientin – keine Heilversprechen, sondern eine subjektiv geschilderte Erfahrung.
Die Klientin habe zurückgemeldet, dass sich Dinge verändert hätten, von denen sie selbst sagte, sie hätten „gar nichts damit zu tun”. Ein Konflikt, den sie mit ihrem Partner hatte, habe sich für sie aufgelöst – ohne dass es etwas zu regeln oder zu tun gegeben habe. Und ein Detail, das mich nicht loslässt: Ihre Wut, an die sie so gewöhnt war, habe sie sogar manchmal gesucht. Selbst die Kolleg:innen am Arbeitsplatz hätten ihr zurückgemeldet, sie wirke in letzter Zeit „aufgeweckt”.
All das, so Sonjas Bericht, ohne Übungen, ohne Affirmationen, ohne Zettel an Kühlschrank und Spiegel, mit denen die Klientin es vorher vergeblich versucht habe.
Vom Verkauf der Sitzung zum Verkauf des Resultats
Sonja hat im Anschluss auch meinen Business-Kurs gemacht. Der hat ihr den Schub gegeben, ihr Konzept zu verändern. Früher hat sie einzelne Sitzungen verkauft – mit allem, was dazugehört: nachhaken, den Klienten immer wieder reinziehen, ihn überzeugen, dass er Fortschritte macht. Anstrengend. Heute verkauft sie das Resultat. Mit Überzeugung, mit Klarheit, mit Begeisterung.
Hypnose darf einfacher sein
Am Ende unseres Gesprächs fasst Sonja zusammen, was sie weitergeben möchte:
„Hypnose darf einfacher sein, als wir denken. Und wir dürfen damit auch Geld verdienen.”
Wenn du dich in Sonjas Reise wiederfindest – wenn du schon viele Kurse besucht hast und trotzdem das Gefühl trägst, immer weiter und weiter und nicht ganz angekommen zu sein – dann ist ihre Geschichte vielleicht ein Spiegel.
Das nächste live online Gesprächshypnose Training startet am 5. Juni. Alle Infos und den Link zur Anmeldung findest du unter barbarabryce.com/gespraechshypnose-training.
Du möchtest dir das erst mal anschauen? Dann wirf gerne einen Blick auf die kostenlose Demo Session.
Herzlichen Dank, liebe Sonja, für dein offenes und bewegendes Feedback. Sonja und ihre Praxis findest du auf sonjaeggler.com oder auf Instagram unter @terapiassonja.
Video:
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